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Geschichte eines ehemaligen Gesellschaftshauses

Ehemaliges Gesellschaftshaus

Das Gebäude in der August-Bebel-Str.1 (Rostock) ist bereits 160 Jahre alt. Das heute unter Denkmalschutz stehende Haus kann auf eine bewegte Geschichte zurückschauen. In den Jahre 1856/57 ließ die "Societät", ein Verein wohlhabender Rostocker Bürger zum gesellschaftlichen Umgang in der Stadt Rostock, das Gebäude als Gesellschaftshaus errichten. Nachdem die Stadt Rostock das Grundstück an der ehemaligen Friedrich-Franz-Straße gekauft hatte, ließ diese das Gebäude in den Jahren 1901/02 nach den Plänen des Stadtbaudirektors Gustav Dehn zu Museumszwecken umbauen. Verschiedene museale Einrichtungen fanden im Laufe der Zeit ihren Weg in die Mauern des Hauses. Der "Kunstverein Rostock", das "Kunst- und Altertumsmuseums", das "Museum der Stadt Rostock" und das "Rostocker Schifffahrtsmuseum" hatten ihren Sitz hier. Nicht zu vergessen "überlebte" das Gebäude den 2. Weltkrieg. In einer aktuellen Sonderausstellung werden die baulichen Veränderungen und die Geschichte des ehemaligen Gesellschaftshauses näher unter die Lupe genommen. Zu sehen war diese Ausstellung vom 11.09.2016 bis zum 01.11.2016, natürlich in der August-Bebel-Str. 1 in Rostock.

RUSSLANDBILDER - BILDER RUSSLANDS

Schule in Novosibirsk

Im ehemaligen Schifffahrtsmuseum der Hansestadt Rostock, August-Bebel-Straße 1, war vom 25.08. bis zum 25.11.2016 die Ausstellung "RUSSLANDBILDER - BILDER RUSSLANDS" mit Graphiken russischer Architekten und Künstler zur Baugeschichte des Territoriums von „einem Sechstel der Erde“ (odnoi tschestoi mira, feststehender Begriff für die ehemalige Sowjetunion) zu sehen. Die Eröffnung der Ausstellung fand am 24.08.2016 um 18.00 Uhr durch Larissa und Dr. Thomas Meyer-Bohe aus Rostock statt. Die Bleistift-Graphiken, teils mit Tusche unterlegt, wurden von Architekten und Architekturstudenten der Staatlichen Universität für Architektur, Design und Bauwesen in Novosibirsk/ Sibirien (bis 2015 Akademie für Architektur und Bildende Künste) gezeichnet. Thomas Meyer-Bohe arbeitet in dieser Einrichtung als Honorarprofessor und ist derzeitiger Leiter der Deutsch-Russischen Akademie zu Bremen. Seine Ehefrau Larissa war langjährige Leiterin des Deutsch-Instituts dieser Universität. Dargestellt waren historische Motive unterschiedlicher Zeitepochen. Angefangen bei russischen und armenischen Klöstern des 11. Jahrhunderts, über öffentliche und private Bauten aus dem gesamten Russischen Reich, bis hin zum Zarensturz 1914, mit einem Schwerpunkt auf den Metropolen Moskau und St. Petersburg. Zum Teil wurden die Gebäude von unterschiedlichen Perspektiven und Schattenseiten dargestellt, um ihre Individualität und Einzigartigkeit aus dem jeweiligen „Auge des Betrachters“ zu erhöhen. Die Graphischen Zeichnungen hatten eine hohe technische Qualität, die an deutschen Hochschulen kaum erreicht wird. Sie sind sämtlich um die Jahrtausendwende 1990 bis 2003 entstanden - zu einer Zeit, als die Architekturdarstellung noch zentrales Pflichtfach der Architekturausbildung war und noch nicht vom zeitgenössischen Computerdesign verdrängt wurde. Architekturgraphiken als Genre haben aktuell in der öffentlichen Wahrnehmung eine erhebliche Aufwertung erfahren, insbesondere durch die viel besuchten Ausstellungen der Tchoban-Foundation im neuen Ausstellungsgebäude für Architekturgraphik in Berlin.

 
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