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Der Fall Detlef Chilla

Der Fall Detlef Chilla

Zeitzeugenabend

Der Fall Detlef Chilla in den Stasi-Akten

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe " Unterdrückt - Zerbrochen - Widerstanden statt und zeigt Schicksale in Ostdeutschland von 1945-1989 auf.

"Man will angeblich selbständige Staatsbürger erziehen, ist aber eigentlich wohl nur an Untertanen interessiert", so Detlef Chilla 1984 in einer Eingabe an Erich Honecker. Dieses und andere Dokumente zu seinem Fall finden sich heute im Stasi-Unterlagen-Archiv.

Chilla wollte kein Untertan sein, versuchte aus der DDR zu fliehen und stellte Ausreiseanträge. Er wurde aus politischen Gründen zweimal verurteilt und saß insgesamt 26 Monate in DDR-Gefängnissen.

Heute engagiert sich Detlef Chilla für andere Betroffene, die Unrecht im SED-Regime erlitten haben und ist seit 2017 Bundesvorsitzender der Vereinigung der Opfer des Stalinismus e.V.

Im Gespräch mit Dr. Volker Höffer (BStU) erzählt er seine Geschichte und begleitend zeigt er Auszüge aus seinen Stasi-Akten.

Die Veranstaltung findet am 12.12. 2017 um 19.00 Uhr in der Societät Rostock maritim im ehemaligen Schifffahrtsmuseum in der August-Bebel-Str.1 statt.

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: BStU-Außenstelle Rostock

Bildnachweis: Quelle : BStU, MfS, BV Rostock

 
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