Das nächste Repaircafe findet am 20.08.2020 von 13-16.30Uhr statt!

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Aktuelles

Rostocker mit Herz
für Maritimes:

Jochen Pfeiffer im Porträt
(Video, Quelle: MV1)
                            

Die Entwicklung der Luftfahrt in Rostock:
die Geschichte der Heinkel- und Arado-Werke

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 Traditionskabinett Fischkombinat Rostock 1952 - 1990 Rostocker Hochseefischerei

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Christoph Hertz

Im Obergeschoss des Museums steht ein Raum mit 140 Quadratmetern für regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen zur Verfügung. Diese Sonderausstellungen werden oft in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen oder kulturinteressierten Personen initiiert.

Nachfolgend sind unsere aktuellen Sonderausstellungen aufgeführt:

 ab 14.3.2020 wieder für unsere Gäste zugänglich

Mitten in der Rostocker Innenstadt errichtete die Stasi 1958 bis 1960 ihre Untersuchungs- Haftanstalt. Sie war von Büro- und Wohngebäuden der Staatssicherheit umgeben und somit abgeschirmt von der Außenwelt. In den etwa 50 Zellen konnten 110 Frauen und Männer gleichzeitig inhaftiert werden. Bis 1989 durchlebten rund 4900 Untersuchungshäftlinge leidvolle Wochen und Monate. Sie waren ganz überwiegend aus politischen Gründen verhaftet worden. Viele wollten selbst über ihr Leben bestimmen und hatten versucht, aus der DDR zu fliehen. Andere saßen wegen Kritik an den politischen Verhältnissen ein. Starker psychischer Druck durch die Haftbedingungen und bei den Vernehmungen, aber auch Angst, Ungewissheit und Sorge um die Angehörigen sollten die Häftlinge brechen. In den Verhören erpresste das MfS Geständnisse, die dann in den Schein-Gerichtsverfahren gegen sie verwendet wurden.

Sie beschreibt den Weg der Häftlinge vom Haftbefehl bis zum Urteil, den Haftalltag und die Haftbedingungen. Eine Tafel zeigt die Haftordnung mit den vermeintlichen Rechten und Pflichten der Häftlinge. Briefe und Erinnerungen damals Betroffener schildern dagegen die Realität.

 

 
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