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 Traditionskabinett Fischkombinat Rostock 1952 - 1990 Rostocker Hochseefischerei

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tschirch3Wir hatten uns auf einen regen Andrang eingerichtet, aber was dann kam, übertraf unsere Erwartungen! Mehr als 250 Besucher drängten sich um jeden freien Platz, um der Eröffnung der Egon-Tschirch-Ausstellung beizuwohnen. Letztlich reichte es nicht einmal mehr für jeden Besucher für einen Sitzplatz, derart riesig war das Interesse.

Aber von vorne: seit Monaten liefen die Vorbereitungen der Ausstellung. Mit viel Hingabe und Eifer erreichte Frau Dr. Heidrun Lorenzen die Bereitstellung Dutzender Werke des 1948 verstorbenen Rostocker Künstlers. Nicht nur aus Rostock, sondern auch aus anderen Orten unseres Bundeslandes stellen viele Privatbesitzer und Galerien sowie Museen die Arbeiten Egon Tschirchs für diese Ausstellung zur Verfügung.

Erstmals in unserem Hause arbeiteten drei Rostocker Kulturvereine zusammen an einer Ausstellung. Die Kulturstiftung Rostock e.V., der Kunstverein zu Rostock e.V. sowie tschirch1die Kulturhistorische Gesellschaft Rostock e.V. taten sich zusammen, Leben und Arbeit des über Rostocks Grenzen hinaus bekannten Malers zu präsentieren.

Nach dem Festakt gab es ein kleines Buffett mit „Finger-Food“, angerichtet von den drei Damen der Societät, und dem Anlass entsprechend Sekt und Wein.tschirch2 Erfreulich war, dass die Werke nicht nur das Interesse der älteren Rostocker weckte, sondern auch viele junge Leute sich für die Arbeiten Tschirchs begeisterten.

tschirch4Abschließend bekunden wir an dieser Stelle unseren besonderen Dank der Kuratorin der Ausstellung, Frau Dr. Heidrun Lorenzen.

Die Ausstellung „EGON TSCHIRCH- anerkannt und umstritten“ kann bist zum 7.Juni 2020 täglich von 10-18 Uhr besichtigt werden.

Am 24.Februar erfüllte sich für uns ein großer Wunsch: ein alter Freund des Hauses kehrt bei uns ein. Der Eisbrecher „Stephan Jantzen“ legte an seiner neuen Pier an, und zwar als Modell in der Societät Rostock maritim e.V.

Sein neuer Kapitän ist der Vorsitzende des Vereins, Herr Jochen Pfeiffer.

Am Vormittag war es soweit: das Wasser- und Schifffahrtsamt Stralsund übergab der Stadt Rostock das Modell des legendären Eisbrechers. Dieses Modell wird seinen Dauer-Liegeplatz in der Abteilung „Dampfschifffahrt“ der Societät haben und wartet ab sofort auf seine Besucher.
EisbrecherStephan

Bildquelle: Ostseezeitung Rostock
Bei der Übergabe des Schiffsmodells waren die Direktorin des Amtes für Kultur, Denkmalpflege, Frau Dr.Selling, sowie unser ehemalige Rostocker OB, Herr Roland Methling, zugegen und gleichzeitig seine ersten Bewunderer.


EGON TSCHIRCH Expressionist und Realist- anerkannt und umstritten
Ausstellungseröffnung am 06.03.2020 17:00Uhr

tschirch

Am Freitag den 6.März 2020 ist es soweit: die Kulturhistorische Gesellschaft e.V., die Freunde und Förderer der Kulturstiftung Rostock e.V. und der Kunstverein zu Rostock e.V.
ehren einen großen Rostocker Maler und Grafiker.

Die Ausstellung mit Werken des 1948 verstorbenen Expressionisten läuft ab 7.März und ist bis zum 7.Juni von Montag bis Sonntag zwischen 10 und 18 Uhr zu besichtigen.
Die Kunstfreunde um Frau Dr. Heidrun Lorenzen und Professor Wolfgang Methling haben etwa 60 Werke aus Rostock und auch aus Mecklenburg-Vorpommern zusammengetragen.

Leihgeber sind unter anderen das Kulturhistorische Museum Rostock, der Hinstorff-Verlag, das Staatliche Museum Schwerin, die Kunsthalle Rostock sowie auch viele Liebhaber der Werke des Rostocker Künstlers, die ihre Kunstschätze in privater Hand dieser Ausstellung mit zur Verfügung stellen.

Am Vortag, dem 6.März, beginnt um 17 Uhr die feierliche Eröffnung der Ausstellung. Professor Methling von der Rostocker Kulturstiftung, Herr Häntzschel vom Kunstverein Rostock sowie Herr Racz von der Kulturhistorischen Gesellschaft Rostock machen den interessierten Besucher mit Leben und Wirken des teilweise umstrittenen Künstlers vertraut.
Anschliessend führt Frau Dr. Lorenzen durch die Ausstellung.

Zur Eröffnung präsentiert der Hinstorff-Verlag die neue Monografie
„Egon Tschirch. Leben und Werk“.

Am Dienstag, den 4.Februar 2020, eröffnete die Rosa-Luxemburg-Stiftung im Atrium der Societät Rostock eine Sonderausstellung.

„Schicksal Treuhand- Treuhand Schicksale“- dies Thema interessiert nach wie vor auch viele Rostocker Bürger.

DrGysiSo war es dann nicht verwunderlich, dass die Partei „Die Linke“ ihr nach wie vor bestes Zugpferd, Dr. Gregor Gysi, als Moderator und Ansprechpartner für eine am 8.Februar angesetzte Podiumsdiskussion in die Societät Rostock maritim entsandte.DrGmittlereReihe

Wie es zu erwarten war, der Ansturm war sehr groß. Viele Rostocker Bürger kamen, um Dr. Gysi reden zu hören bzw. um ihm zum Thema „Treuhand“ mit Fragen auf den Zahn zu
fühlen.

Nach einer kurzen, nicht- öffentlichen Presserunde zeigte sich Herr Dr. Gysi, wie man es von ihm gewohnt ist und nach wie vor erwartet: kämpferisch, wortgewand, mitreißend, begeisternd.



blggjpAlte wie auch junge Bürger waren brennend am Thema „Treuhand“ interessiert,
zu viele waren bemüht, Herrn Dr. Gysi zu befragen oder ihm auch für sein politisches Wirken zu danken. Allein- die Zeit war zu kurz und Herrn Dr. Gysis Terminkalender konnte auch für unser Haus keine Ausnahme machen.


Wir danken Herrn Dr. Gysi für seinen Besuch bei uns im Haus, der mit Sicherheit lange in Erinnerung bleiben wird.




Es tut uns sehr leid, Ihnen mitteilen zu müssen, das unser Oster- Kreativmarkt am Samstag, den 21.03.2020, nicht stattfindet!

unter dem folgenden Link sehen Sie die aktuelle Situation in
der Hansestadt Rostock zum Thema COVID 19 Virus/ Veranstaltungen:

https://rathaus.rostock.de/sixcms/detail.php?id=295661

 



Das ehemalige Schifffahrtsmuseum ist in der Zeit von 10.00 - 18.00Uhr Kulisse und Treffpunkt für einen Markt von handgefertigten Kreationen zum Thema Ostern.

osterfiguren1
Kunsthandwerker haben im Vorfeld genäht, gestrickt, gefilzt, gewebt, haben Papier, Holz und Metall und viele andere Naturmaterialien verarbeitet und präsentieren den Besuchern vor musealem Hintergrund nun die Ergebnisse ihrer Arbeit.

Kunstwerke, nicht Alltägliches und Schönes von Textilien über Schmuck, Kunstobjekten aus Ton, Glas und Keramik, Holz und Malerei.

ostereihaltersechserBei Kaffee, Kuchen, oder einer Wurst auf der Hand läßt sich das friedliche Markttreiben angenehm genießen.

Wir freuen uns auf
Sie!




Sie sind auch kreativ, möchten als Aussteller etwas anbieten?

Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf, per Email an:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder rufen Sie an:
Thomas Kielhorn Tel.: 0172 3032650




fahnenNach langer Wartezeit und einer Verschiebung war es endlich soweit. Am 9.Januar 2020 um 16 Uhr begann die Eröffnungsveranstaltung unserer beiden neuen Ausstellungen „Das Gold der Ostsee“ und „Erinnerungen an eine verlorene Heimat“

Der Verein zur Erhaltung ostdeutschen Kulturgutes Uetersen- Tornesch e.V. (Schleswig-Holstein) übergab feierlich seine reichhaltige Sammlung an Schmuck und Kunstgewerbe aus baltischem Bernstein. Ebenso nach Rostock in die Societät kamen viele Erinnerungsstücke, Bücher, Bilder sowie Trachten und Textilien, die vor etwa 150 Jahren in Pommern, Ostpreußen oder Schlesien handgefertigt wurden. Nach der Begrüßung der vielen anwesenden Gäste durch den Vereinsvorsitzenden Jochen Pfeiffer hielt Herr Professor Wolfgang Methling, Vorsitzender der Kulturstiftung Rostock e.V., die Laudatio. Professor Methling sprach auf die Aktualität des Themas Flucht und Vertreibung an und erinnerte in seinen Worten an das Schicksal seiner eigenen Mutter, die nach der Umsiedlung aus dem heute moldawischen Bessarabien nach Pommern im Jahr 1945 ebenso auf der Flucht aus ihrer neuen Heimat war.

methlingDie Ausstellung „Erinnerungen an eine verlorene Heimat“ zeigt eindrucksvoll, wie schmerzlich und leidvoll die Vertreibung und Flucht vor Krieg und Verfolgung für ein angestammtes Volk oder eine Volksgruppe ist.
Mit mahnenden Worten erinnerte Herr Methling die Anwesenden, auch in heutiger Zeit den Blick vor Flucht und Verfolgung nicht abzuwenden.

 

 

 

 
pfeifferkruegerJoachim Rudat und Erwin Krüger (beide 88) aus Uetersen und Tornesch erzählten in ihren Reden ihr eigenes Schicksal, das sie im Frühjahr 1945 ereilte. Im Beisein Erwin Krügers wurden sein eigener Vater, Onkel, sein älterer Bruder und weitere Familienangehörige getötet. Nach einem Sektempfang folgte dann gegen 18 Uhr der Höhepunkt. Herrn Krüger kam die Ehre zuteil, die Flügeltüren zur Bernsteinausstellung zu öffnen und als erster dieses Kabinett zu betreten.
Eindrucksvoll arrangiert präsentieren sich Ketten, Broschen, Ringe oder M
anschettenknöpfe, Zigarettenspitzen, Feuerzeuge, Wappen und andere Kleinodien aus Baltischem Bernstein.

All diese Kostbarkeiten wurden von Januar bis Mai 1945 auf der Flucht aus Pommern und Ostpreußen gerettet und für eine Ausstellung zusammengetragen, die bis zum Sommer 2019 noch im „Haus ueterst End“ in Uetersen zu bestaunen waren.
bernsteinschatulle



Höhepunkt der
Bernsteinausstellung ist ein bernsteinzimmergaesteSchachspiel komplett aus dem fossilen Harz.

Der Abend klang aus mit Musik. Ungeachtet seines hohen Alters und seiner doch schon angegriffenen Gesundheit ließ es sich Herr Krüger nicht nehmen, die Gäste mit Volksliedern und Weisen aus seiner Heimat Pommern zu unterhalten. Dazu spielte er auf einer mitgebrachten Concertina.

Bildquellen: Roger Schmidt, Freie Wähler und die Societät Rostock maritim e.V.

Schicksal Treuhand kleinDie Treuhandpolitik brach 1990 wie ein Schicksalsschlag über die Ostdeutschen herein. Waren sie im Herbst 1989 selbstbewusst für Freiheit und Demokratie auf die Straßen gegangen, nahm ihr Leben nun eine ungewollte Wendung. 9.000 volkseigene Betriebe mit insgesamt 4,1 Millionen Arbeitsplätzen sollte die Treuhandanstalt innerhalb kürzester Zeit «markttauglich» machen. Die Betriebe wurden privatisiert oder liquidiert. Millionen Menschen wurden arbeitslos. Wie erging es den Menschen dabei? Wie gingen sie mit dieser «Schocktherapie» um? Wie verarbeiteten sie die biografischen Brüche?

Davon erzählt die Ausstellung der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Sie gibt einen Einblick in die Vielzahl der Lebenswege. Die 13 ausgewählten Branchen und Betriebe stehen exemplarisch für die ostdeutsche Wirtschaft. Die meisten ostdeutschen Familien waren vom Wirken der Treuhandpolitik betroffen, ihr ausgeliefert. Sie erlebten die Treuhandanstalt als Schicksalsmacht.

frau mann kleinAls lebensgroße Porträts treten sie den Besucher*innen in der Ausstellung buchstäblich auf Augenhöhe gegenüber und berichten von ihren Erfahrungen. Über QR-Code können kurze Sequenzen aus ihren Erzählungen angehört werden, in denen sich die damalige Stimmungslage auch heute noch widerspiegelt.

Die Ausstellung ist ab dem 4.2. bis 13.03.2020 in der
Societät Rostock maritim e.V. zu sehen.

uniform klein

 

 
Layout by: kHandloik · design