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Der Tod des Grenzsoldaten

Egon Schultz, der Tunnel und die Propagandalüge

Der Tod des Grenzsoldaten

Zu DDR-Zeiten war Egon Schultz eine Legende und ein Märtyrer, der angeblich »von Westberliner Agenten meuchlings ermordet« wurde. Erst nach dem Mauerfall stellte sich heraus, dass sein Tod versehentlich durch Schüsse eines Kameraden verursacht wurde.

Die DDR-Staatssicherheit vertuschte diesen Vorfall. So wurden die Hintergründe seines Todes ein wohlgehütetes Staatsgeheimnis und aus dem toten Grenzer ein Nationalheld.

Der Rostocker Autor Michael Baade zeichnete durch persönliche Erlebnisse, private Korrespondenz und weiteren Dokumenten, ein Bild über das kurze Leben und den tragischen Tod seines Jugendfreundes Egon Schultz.

Anlässlich des Tages der "Deutschen Einheit" und dem 51. Todestages des Egon Schultz zeigte die Societät Rostock maritim in Zusammenarbeit mit dem Archiv der Hansestadt Rostock und dem Michael-Baade-Archiv im Archiv Berliner-Unterwelten e.V., ab dem 01.10.2015 die Ausstellung "Der Tod eines Grenzsoldaten - Egon Schultz, der Tunnel und die Propagandalüge".

Die Ausstellung konnte bis zum 08.01.2016 in der August-Bebel-Str.1 (Rostock) besucht werden.

Backsteinarchitektur im Ostseeraum - Neue Perspektiven der Forschung

Eine Ausstellung der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen, Bonn

Backsteinarchitektur im Ostseeraum

Zeugnisse sakraler und profaner Backsteinarchitektur prägen bis heute die Landschaften der südlichen Ostsee in besonderem Maße – von Lübeck über die mecklenburgische, pommersche, west- und ostpreußische Küste und deren Hinterland bis weit hinauf ins Baltikum –, also von Deutschland über Polen bis nach Litauen und Lettland, zudem nach Dänemark und Südschweden.

Ab der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts errichtete man in der Region, in der es außer dem groben Feldstein kaum geeigneten Naturstein gab, monumentale Bauten aus rot bis gelb gebrannten Kunststein. Man perfektionierte diese Technik bei der Errichtung künstlerisch ambitionierter Kathedralen, Kloster-, Stifts- und Pfarrkirchen, aber auch repräsentativer Burgen, Rathäuser und Bürgerhäuser.

Ihre rasche Verbreitung und Dominanz in den nord- und ostdeutschen Küstenstädten verdankt die Backsteinarchitektur vor allem den engen Beziehungen im Verbund der Hanse. Man schuf damit eine Tradition, die bis ins 19. und 20. Jahrhundert fortdauerte und immer noch nachwirkt.

Die Backsteinlandschaft des südlichen Ostseeraums als hochrangige europäische Kulturlandschaft ist dabei heute keineswegs allein touristischer Anziehungspunkt für Besucher aus aller Welt, vielmehr ist sie auch wesentlicher Bestandteil der gemeinsamen Identität der Bewohner. Spätestens seit der Wende von 1989/90 macht ihre wissenschaftliche Erforschung so auch nicht mehr an den neuzeitlichen nationalen Grenzen halt, sondern erweist sich als ein intensives völkerverbindendes Bemühen von Kunsthistorikern, Bauforschern und Historikern.

Die Ausstellung bietet anhand von Überblicken und ausgewählten Beispielen einen Einblick in die aktuelle internationale Forschung. Sie zeigt zudem Aspekte des heutigen Umgangs mit den ebenso historisch wertvollen wie ästhetisch ansprechenden mittelalterlichen Backsteinbauten des Ostseeraums auf und wird an ausgewählten Orten in Deutschland und parallel in einer polnischsprachigen Version unter dem Titel „Architekturaceglana na pobrżezuBałtyku - Noweperspektywybadań“ in Polen präsentiert.

Am 17.09.2015 um 15.00 Uhr eröffneten Jochen Pfeiffer, Vorsitzender der Societät Rostock maritim e.V. und Dr. Burkhard Kunkel, Mitglied des wissenschaftlichen Beirates der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen die Ausstellung "Backsteinarchitektur im Ostseeraum - Neue Perspektiven der Forschung". Diese konnte bis zum 10.01.2016 in den Räumlichkeiten der Societät Rostock maritim e.V. in der August-Bebel-Str. 1 (Rostock) besucht werden.

 
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